30.08.2016

Auftaktinformation

Vertreter des Eintracht Frankfurt Fanclubverbands, des Frankfurter Fanprojekts, des Nordwestkurve e.V. und der Ultras Frankfurt stellen das gemeinsame Projekt Der 13te Mann vor, welches zur Bundesliga-Saison 2016/2017 an den Start geht.

Die Fanszene der Frankfurter Eintracht ist für ihre Kreativität und ihr Engagement bekannt. Nun betritt sie ein ganz neues Terrain: Mit dem 13ten Mann startet ein Projekt, das sich selbst als niedrigschwelliges Selbsthilfe-Netzwerk bezeichnet. Selbstverwaltete Rechtshilfen gibt es mittlerweile in vielen Fanszenen Deutschlands, von Nürnberg bis Rostock, von Köln bis Dresden. Auch in Frankfurt war der Bedarf groß, auf dem Gebiet der Rechtshilfe selbst aktiv zu werden. Zu groß ist mittlerweile die Diskrepanz zwischen einem Fußballverband, der sich eine eigene Gerichtsbarkeit schafft, mit rechtstaatlichen Grundsätzen aber immer öfter selbst in Konflikt gerät. Diese eigene Gerichtsbarkeit der Fußballverbände verhängt jenseits der rechtstaatlichen Legitimation als Judikative Stadionverbote und andere Strafen, die den Fans den Zugang zum öffentlichen Raum des Fußballs verwehren. Fans werden gegängelt und in ihren verfassungsmäßigen Grundrechten beschränkt, wenn sie sich als Anhänger eines Fußballvereins zu erkennen geben.

Der 13te Mann geht einen Schritt weiter, als die anderen bundesweit aktiven Fanhilfen. Hilfe zur Selbsthilfe bietet der 13te Mann auch zu den Themen Arbeitslosengeld, Benachteiligung / Mobbing, psychologischer Beratungsbedarf, Arbeit und Bildung, Schulden und Suchtprobleme. Der erste Kontakt ist unkompliziert per Telefon oder E-Mail möglich, daraufhin wird ein Treffen vereinbart und Kontakt zu Fachleuten hergestellt.


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Unterstützt wird der 13te Mann von:

Fan Club Verband e.V. Frankfurter Fanprojekt Nordwestkurve Ultras Frankfurt